Volkstrauertag in Norderstedt: Ein persönlicher Moment des Gedenkens und der Verantwortung
Der Volkstrauertag gehört für mich jedes Jahr zu den bedeutendsten Gedenktagen unserer Stadt. Gemeinsam mit vielen Mitgliedern der CDU Norderstedt sowie unserem Ortsvorsitzenden Thorsten Borchers durfte ich an der Gedenkfeier in Garstedt teilnehmen. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger versammelten sich mit uns am Mahnmal auf dem Friedhof, um gemeinsam der Opfer von Krieg, Gewalt, Terror und Vertreibung zu gedenken. Es war ein starkes Zeichen der Verbundenheit, nicht nur mit unserer Stadt, sondern auch mit den Werten, die uns als demokratische Gesellschaft tragen.
Besonders beeindruckt hat mich die Rede unserer Stadtpräsidentin Petra Müller-Schönemann (CDU). Mit klaren und eindringlichen Worten erinnerte sie daran, warum dieser Tag für uns alle eine so große Bedeutung hat:
„Der Volkstrauertag ist ein Tag der Stille – ein Tag, an dem wir zurückblicken, aber gleichermaßen auch nach vorn schauen.“
Ihr Appell, Frieden niemals als selbstverständlich zu betrachten und Verantwortung füreinander zu übernehmen, hat mich sehr berührt. Ebenso wichtig war ihre Erinnerung daran, dass wir heute „ein gemeinschaftliches Zeichen für die Würde eines jeden Menschen – gegen Gewalt und Verachtung“ setzen.
Ebenso bewegte die Ansprache von Pastor Martin Lorenz aus der Kirchengemeinde Garstedt. Mit seinen Worten über Mitmenschlichkeit, Zusammenhalt und die Bedeutung des Erinnerns gab er der Veranstaltung eine besondere emotionale Tiefe.
Der Volkstrauertag ist mehr als ein stilles Gedenken. Er ist ein Auftrag, wachsam zu bleiben, Haltung zu zeigen und für Frieden, Demokratie und Menschlichkeit einzustehen. Gerade in einer Zeit, in der Kriege, Extremismus und Spaltung wieder spürbar näher rücken, ist dieses Signal wichtiger denn je.
Ich bin dankbar, Teil dieser Veranstaltung gewesen zu sein und dankbar für jeden, der sich mit uns gemeinsam für eine friedliche Zukunft einsetzt.